Lernstoff

Insgesamt musst Du 12 Stücke auswendig lernen. Du entscheidest, was Du wann lernst. Du kannst jederzeit bei einem Teamer etwas aufsagen. Das wird dann im Konfi-Pass abgezeichnet. 

 

Vaterunser

Vater unser im Himmel!

Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit

in Ewigkeit. Amen.

 

 

Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen,

den Schöpfer des Himmels und der Erde.

 

Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,

empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria,

gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben,

hinabgestiegen in das Reich des Todes,

am dritten Tage auferstanden von den Toten,

aufgefahren in den Himmel;

er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters;

von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.

 

Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche,

Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden,

Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen.

 

 

Die Zehn Gebote

  1. Ich bin der Herr, dein Gott.

Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.

  1. Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht mißbrauchen.
  2. Du sollst den Feiertag heiligen.
  3. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.
  4. Du sollst nicht töten.
  5. Du sollst nicht ehebrechen.
  6. Du sollst nicht stehlen.
  7. Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.
  8. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.
  9. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was dein Nächster hat.

 

Sechs weitere Gebote:

  1. Du sollst die Fremden nicht bedrängen, denn ihr seid auch Fremde in Ägypten gewesen.
  2. Du sollst Witwen und Waisen nicht bedrücken.
  3. Du sollst keine Zinsen nehmen, wenn du Geld verleihst an einen Armen.
  4. Du sollst vor Gericht keinen Schuldigen decken und keinen Unschuldigen anklagen.
  5. Du sollst dich nicht durch Geschenke bestechen lassen.
  6. Wenn du die Kuh deines Feindes findest, die sich verirrt hat, sollst du sie zu ihm zurückbringen.

 

Das Doppelgebot der Liebe:

«Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemü.t» Dies ist das höchste und größte Gebot.

Das andere aber ist dem gleich: «Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst» In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

 

Taufbefehl

Jesus Christus spricht: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

 

Die Einsetzungsworte zum Abendmahl:

Unser Herr Jesus Christus, in der Nacht, da er verraten ward,

nahm er das Brot, dankte und brach´s

und gab´s seinen Jüngern und sprach: Nehmet hin und esset.

Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird.

Solches tut zu meinem Gedächtnis.

Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Abendmahl,

dankte und gab ihnen den und sprach: Nehmet hin und trinket alle daraus. Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut,

das für euch vergossen wird zur Vergebung der Sünden.

Solches tut, so oft ihr´s trinket, zu meinem Gedächtnis.

 

Komm, Herr, segne uns

  1. Komm, Herr, segne uns, dass wir uns nicht trennen,

sondern überall uns zu dir bekennen.

Nie sind wir allein, stets sind wir die Deinen.

Lachen oder Weinen wird gesegnet sein.

  1. Keiner kann allein Segen sich bewahren.

weil du reichlich gibst, müssen wir nicht sparen.

Segen kann gedeihn, wo wir alles teilen,

schlimmen Schaden heilen, lieben und verzeihn.

  1. Frieden gabst du schon, Frieden muss noch werden,

wie du ihn versprichst uns zum Wohl auf Erden.

Hilf, dass wir ihn tun, wo wir ihn erspähen –

die mit Tränen säen, werden in ihm ruhn.

  1. Komm, Herr, segne uns, dass wir uns nicht trennen,

sondern überall uns zu dir bekennen.

Nie sind wir allein, stets sind wir die Deinen.

Lachen oder Weinen wird gesegnet sein.

 

Evangelisches Gesangbuch Nr. 170

 

Psalm 23

Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.

Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele.

Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.

Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück;

denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.

Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde.

Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.

Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang,

und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

 

Wenn das Brot, das wir teilen

  1. Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht

und das Wort, das wir sprechen, als Lied erklingt,

Refrain:

dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut,

dann wohnt er schon in unserer Welt.

Ja, dann schauen wir heut schon sein Angesicht

in der Liebe, die alles umfängt,

in der Liebe, die alles umfängt

 

2.Wenn das Leid jedes Armen uns Christus zeigt,

und die Not, die wir lindern, zur Freude wird,

– Refrain –

 

  1. Wenn die Hand, die wir halten, uns selber hält

und das Kleid, das wir schenken, auch uns bedeckt,

– Refrain –

 

  1. Wenn der Trost, den wir geben, uns weiter trägt,

und der Schmerz, den wir teilen, zur Hoffnung wird,

– Refrain –

 

  1. Wenn das Leid, das wir tragen, den Weg uns weist

und der Tod, den wir sterben, vom Leben singt,

– Refrain –

 

Evangelisches Gesangbuch Nr. 667

 

 

Meine Hoffnung und meine Freude,

meine Stärke, meine Licht:

Christus meine Zuversicht.

Auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht.

Auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht.

 

aus Taizé

 

Lobe den Herren

  1. Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren,

lob ihn, o Seele, vereint mit den himmlischen Chören.

Kommet zuhauf, Psalter und Harfe, wacht auf,

lasset den Lobgesang hören!

 

  1. Lobe den Herren, der alles so herrlich regieret,

der dich auf Adelers Fittichen sicher geführet,

der dich erhält, wie es dir selber gefällt;

hast du nicht dieses verspüret?

 

  1. Lobe den Herren, der künstlich und fein dich bereitet,

der dir Gesundheit verliehen, dich freundlich geleitet.

In wieviel Not hat nicht der gnädige Gott

über dir Flügel gebreitet!